Altern: Zelluläre und molekulare Grundlagen, körperliche by Ludger Rensing, Volkhard Rippe

By Ludger Rensing, Volkhard Rippe

Das für ein breites Publikum geschriebene Werk zeigt die kausalen Verbindungen zwischen den messbaren Alterserscheinungen und den zugrundeliegenden Veränderungen in Genen, Zellen und in deren Kommunikationssystemen auf. Molekularbiologische Ansätze gewinnen in Medizin und Pharmakologie immer mehr an Bedeutung (Molekulare Medizin, targeted therapies, genombasierte personalisierte Medizin), und Kenntnisse über kausale Mechanismen der Alterung werden die Vorsorge und Therapie zahlreicher Alterskrankheiten deutlich verbessern können. Die Autoren erläutern diese Zusammenhänge an elf menschlichen Funktionssystemen: Haut, Knochenskelett, Muskulatur, Kreislauf und Lunge, Immunsystem, Verdauungssystem, Ausscheidungssystem, Sexualität und Fortpflanzung, Hormonsystem, zentrales Nervensystem und Sinnesorgane.

Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Übersicht über die normalen Funktionen des structures; dann werden die altersabhängigen Veränderungen und Erkrankungen mit den zugrundeliegenden molekularen Mechanismen dargestellt. Abschließend gehen die Autoren auf einige medizinische Aspekte von Alterserkrankungen und wichtige therapeutische Ansätze ein. Am Anfang des Buches steht ein einführendes Kapitel über die grundlegenden (evolutions)biologischen Fragen zu Alterungsvorgängen, gefolgt von einer Übersicht über den gegenwärtigen Stand der Altersforschung und die wichtigsten Alterstheorien, darunter die Theorie der Schadensakkumulation und die Theorie der Verkürzung der Chromosomenenden (Telomere). Im letzten Kapitel des Werkes geht es schließlich um die Frage, wodurch die Korrelation zwischen adjust und dem Auftreten der meisten Krebstypen zustande kommt und welche äußeren und inneren Faktoren dabei mitwirken.​​​

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Durch geeignete Maßnahmen – Besprühen der Oberflächen, Ölwechsel, Ersatz von korrodierten Teilen – kann diese Korrosion zum großen Teil verhindert oder verzögert werden (Reparaturmechanismen).  a. wesentlich an der Lebensdauer des Fahrzeugs beteiligt (programmierte Lebensdauer). 2 Akkumulation von DNA-Schäden Als Grund für zelluläres Altern steht die Akkumulation von DNA-Schäden vor allem durch reaktive Sauerstoff- und Stickstoffspezies, ROS und RNS, schon lange im Fokus der Forschung (Harman 1956; Marnett 2002).

2008). Bei Drosophila melanogaster dauert das Embryonalstadium etwa 24 h, die drei Larvalstadien ungefähr vier Tage, ebenso wie das darauffolgende Puppenstadium. 4) legen im Laufe des etwa 50–60-tägigen Adultlebens bei 20 °C ungefähr 400 Eier und sterben dann. Eine postreproduktive Altersphase scheint es nicht zu geben. Wenn man jedoch die Reproduktionsphase von Drosophila experimentell durch Selektion verzögert, verzögert man auch das Altern dieser Züchtung (Rose 1984). Dazu wurden DrosophilaWeibchen selektiert, die entweder früh oder spät in der Reproduktionsphase Eier produzierten.

In der auf die Larvalstadien folgenden Reproduktionsphase von etwa vier Tagen werden etwa 300 befruchtete Eier abgelegt.  B. elt 3, 5, 6) gekennzeichnet (Budovskaya et al. 2008). Bei Drosophila melanogaster dauert das Embryonalstadium etwa 24 h, die drei Larvalstadien ungefähr vier Tage, ebenso wie das darauffolgende Puppenstadium. 4) legen im Laufe des etwa 50–60-tägigen Adultlebens bei 20 °C ungefähr 400 Eier und sterben dann. Eine postreproduktive Altersphase scheint es nicht zu geben. Wenn man jedoch die Reproduktionsphase von Drosophila experimentell durch Selektion verzögert, verzögert man auch das Altern dieser Züchtung (Rose 1984).

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