Anatomie und Biologie der augenlosen Landlungenschnecke by Walter Wächtler

By Walter Wächtler

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Tiere Bd . 13. 26 392 W. Wächtler: Anatomie und Biologie jedoch sitzt das Divertikel etwa im ersten Drittel des Dünndarms, an der Umbiegungsstelle des von hier an aufsteigenden Darmschenkels, kann also nicht den genannten Blindsackbildungen anderer Formen gleichgesetzt werden. Außerdem ist die Kleinheit der Ausstülpung sehr auffällig. Beträgt doch der Längsdurchmesser des gesamten Organes nur etwa 40 /1· Merkwürdig ist auch die Gestalt des Divertikels. Auf einem kurzen, nur 25 11 dicken Stiel sitzt eine blasenartige Erweiterung von etwa 3511 Durchmesser.

FREITAU (25). 406 W. Wächtler: Anatomie und Biologie Die Nierenverhältnisse der Pulmonaten sind teilweise als grundlegend für die Systematik verwertet worden. Ich werde weiter unten auf diese Versuche zurückkommen (s. Kapitel XII). Im Anschluß an die Beschreibung der Pallialorgane mögen noch einige Bemerkungen folgen über die Kloakenhöhle und die Mantelrandverhältnisse der Caecilioides acicula. Die Lage der Kloakenhöhle links neben dem Atemloch, in der rechten Ecke des Mantelwulstes bzw. in dem vordersten Abschnitt der Mantelkante, geht aus der beigegebenen halbschematischen Abb.

DünndarmdivertikeL 120 X ·vergr. Abb. 30. Dünndarm mit Divertikel (Querschnitt). 600 X vergr. Divertikel eintritt (Abb. 30), gegen einen rudimentären Charakter zu sprechen. Ursprünglich hielt ich diesen Dünndarmanhang für eine pathologische Bildung, bis ich mich an weiteren Querschnittserien und mehreren Totalpräparaten davon überzeugte, daß er bei allen Tieren der Art auftritt. Ich möchte vermuten, daß wir hierbei nicht eine Sonderbildung der Caecilioides acicula vor uns haben, sondern daß ähnliche Divertikelbildungen wohl auch noch bei verwandten Formen nachgewiesen werden können und bis jetzt vielleicht nur infolge ihrer geringen Größe übersehen worden sind.

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